Balaji Srinivasan warnt vor zentralisierter Kontrolle des Geldes durch CBDCs
Balaji Srinivasan, ehemaliger Technologiechef von Coinbase, äußerte Bedenken hinsichtlich der Kontrolle des Geldes durch Zentralbanken im Zusammenhang mit zentralbankgestützten digitalen Währungen (CBDCs).
Er zitierte Aussagen des General Managers der Bank for International Settlements (BIS), Agustín Carstens, der während eines IMF-Meetings im Jahr 2020 darauf hinwies, dass Zentralbanken mit CBDCs die absolute Kontrolle über die Nutzung des Geldes hätten.
Balaji Srinivasan bezeichnete diese Aussagen als undemokratisch und verglich sie mit kommunistischer Kontrolle von Ressourcen.
Die Bedenken von Srinivasan wurden in einer lebhaften Twitter-Diskussion aufgegriffen, in der auch die potenzielle Einschränkung der wirtschaftlichen Freiheit durch CBDCs diskutiert wurde.
Der BIS veröffentlichte zeitgleich eine Umfrage zu CBDCs und Krypto-Assets, die zeigte, dass eine große Mehrheit der Zentralbanken weltweit mit CBDCs befasst ist und bereits Tests und Pilotprojekte durchführt.
Meinung: CBDCs könnten in der Tat zu einer stärkeren zentralisierten Kontrolle des Geldes führen, was potenziell Auswirkungen auf die wirtschaftliche Freiheit haben könnte.
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