Mt. Gox Konkursverwalter verkauft weitere Bitcoin, Kryptowährungsmarkt im Downtrend

Mt. Gox Konkursverwalter verkauft weitere Bitcoin, Kryptowährungsmarkt im Downtrend

Am Kryptowährungsmarkt ist wieder einmal so ein Tag, an dem man als Langzeitinvestor am besten gar nicht erst die Kurse seiner investierten Kryptowährungen prüft. Bei Betrachtung unserer Kursübersicht zeichnet sich wieder einmal ein tief rotes Bild ab. Auch wenn der Konkursverwalter der insolventen Bitcoin-Börse Mt. Gox, Nobuaki Kobayashi nicht unmittelbar für den Kurssturz verantwortlich sein sollte, fällt wieder einmal auf, dass der Verwalter vom Mt. Gox wieder aktiv war. 

Während Litecoin, Bitcoin und Ethereum nur rund 5 Prozent an Kursverlust in den letzten 24 Stunden hinnehmen mussten, sind die größten Verlierer aus der Top 15: EOS, Stellar, Bitcoin Cash und Vechain, die allesamt zweistellige Verluste verzeichnen müssen.

Kryptowährungen im Überblick

Im Laufe des Aprils, als sich der Markt weiter erholte und Bitcoin in Richtung der 10.000 US-Dollar-Marke kletterte gehörten Bitcoin Cash, EOS und auch Vechain zu den größten Gewinnern des Marktes. Alle drei Kryptowährungen konnten fast täglich einen Wertzuwachs von über 10 Prozent verzeichnen.

In den letzten Tagen, in den der Kryptowährungsmarkt einen negativen Trend vorweist, sind es diese drei, die im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum aber deutlich höhere Verluste aufweisen. EOS ist von seinem Höchststand im April im Vergleich zu Bitcoin um mehr als 38 Prozent gefallen.

Ist der Mt. Gox Konkursverwalter schon wieder verantwortlich?

Erst vor 5 Tagen haben wir darüber berichte, dass der Konkursverwalter der insolventen Bitcoin-Börse Mt. Gox, Nobuaki Kobayashi größere Mengen an Bitcoin und Bitcoin Cash verkauft hat. Wie es nun aussieht, scheint Kobayashi weiterhin in „Verkaufs-Laune“ zu sein. Wie Blockchain.info zeigt war Kobayashi auch in den letzen Tagen wieder aktiv und hat rund 3.856 BTC, die in etwa einen Wert von rund 27 Millionen Euro aufweisen, in den letzten drei Tagen verkauft.

Date                    moneyOut (Bitcoin)
 2018-05-16 01:21:54     2000,0011
 2018-05-15 00:57:29     806,000275
 2018-05-14 01:14:22     1056,000275
 2018-05-11 01:12:08     1018,000275
 2018-05-10 07:56:31     1276,000275
 2018-05-09 01:11:37     1767,000275
 2018-05-08 03:58:27     1794,000275
 2018-05-02 09:45:23     1268,000825
 2018-04-27 10:56:54     8000,00232
 2018-04-27 10:56:13     8000,00193
 2018-04-27 10:55:09      443,01713
 2018-02-09 14:09:43    10000,01305
 2018-02-08 09:56:38     4000,00024
 2018-02-07 13:25:11     4000,0006
 2018-02-02 15:32:04     4044,00408
 2018-02-02 00:30:13     1956,001
                Summe: 51.428,04393 BTC

https://blockchain.info/de/address/14LuAvrRzAmeikgaafs7H5695xs5dVXqA5?filter=4#

Wie wir bereits berichteten, war Mt. Gox damals die weltweit größte Bitcoin Börse, bis sie im Februar 2014 gehackt wurde und rund 850.000 Bitcoin gestohlen wurden. Mt. Gox musste seinen Betrieb einstellen und konnte lediglich 200.000 BTC wieder zurück gewinnen. Die übrigen Bitcoin konnten hingegen nicht aufgefunden werden.

In Summe sind somit vermutlich noch 148.572 Bitcoin in Besitz des Mt. Gox Konkursverwalters.

Allerdings ist bis heute nicht geklärt und kritisch zu hinterfragen, ob es überhaupt einen Zusammenhang zwischen den Verkäufen von Kobayashi und den Bitcoin- und Krypto-Kurseinbrüchen in den vergangenen Monaten und dem Heutigen gibt. Wie wir berichteten, spielten in der Vergangenheit wohl andere Gründe womöglich eine wichtigere Rolle. Darüber hinaus sollte das Thema auch nicht überbewertet werden und so für FUD gesorgt werden. Sicherlich sind die Verkäufe des Konkursverwalter von Mt. Gox meist zu sehr ungünstigen Zeitpunkten gekommen, die nicht sehr förderlich für den Markt waren. Allerdings scheint es aus unserer Sicht auch nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch andere Gründe eine Rolle spielen bzw. spielten.

Ein plausibler Grund für die Kursverluste der letzten Tage könnte sein, dass Upbit, die größte südkoreanische Kryptowährungsbörse von der Polizei, der koreanischen Finanzaufsichtsbehörde (FSS) und der koreanischen Finanzermittlungsstelle (KIU) durchsucht wurde. Die Börse wird verdächtigt ihre Zahlen gefälscht zu haben. Welch großen Einfluss „Krypto-Börsen-Gerüchte“ haben können, zeigte Binance vor einigen Wochen, als der gesamte Markt wegen eines vermeintlichen Hacks eingebrochen war. Von daher liegt die Vermutung nah, dass die Nachrichten um Upbit Investoren, insbesondere in dem für den Kryptowährungsmarkt wichtigen Land Südkorea, stark verunsichert haben und folglich den Preis aller Währungen drücken.

Wie immer bleiben mögliche Erklärungen aber reine Spekulation. Trotzdem bleibt aus unserer Sicht zu hoffen, dass sich die Situation bald klärt und dadurch eine erneute Erholung einsetzen kann.

Disclaimer: — Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein großes finanzielles Risiko und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Coin-hero.de stellt keine Anlageberatung und Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Webseiteninhalte dienen ausschliesslich der Information und Unterhaltung der Leser. Die hier getroffenen Aussagen stellen lediglich unsere eigene Meinung und keine Kaufempfehlung dar. Bitte unternehmen Sie auch eigene Recherchen, bevor Sie in Kryptowährungen investieren. Wir übernehmen keinerlei Haftung für jegliche Art von Schäden. Bitte lesen Sie auch unseren Haftungsausschluss im Impressum. —

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News Redaktion
 

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