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Die Zentralbank Argentiniens setzt chinesische Yuan als Lebensader ein

Die Zentralbank Argentiniens setzt chinesische Yuan als Lebensader ein

Zusammenfassung:

Historische Tiefststände bei den Reserven der Zentralbank Argentiniens

Die Zentralbank Argentiniens hat in letzter Zeit den Verkauf von chinesischen Yuan beschleunigt, um ihre Operationen aufrechtzuerhalten. Ein Kredit in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar ermöglicht es der Bank, ihre internen Marktmechanismen zu ändern und Yuan an nationale Unternehmen zu verkaufen, um deren Importe zu finanzieren, während sie gleichzeitig Dollar kauft, um wieder etwas Liquidität in Fremdwährung zu erhalten. Experten schätzen jedoch, dass die Hälfte des verfügbaren Swap-Betrags von 10 Milliarden US-Dollar bereits ausgegeben wurde. Die Bargeldsituation des Landes kann nicht lange so weitergehen, da die Nettoreserven der Zentralbank Argentiniens historisch niedrige Werte erreicht haben. Die Zeitung La Nacion berichtet, dass die Reserven von Januar bis Juli um 18 Milliarden US-Dollar auf 26,4 Milliarden US-Dollar gesunken sind. Die Nettoreserven sind negativ und die Bank benötigt fast 6 Milliarden US-Dollar, um ihre Verpflichtungen auszugleichen. Argentinien strebt eine neue Vereinbarung mit dem Internationalen Währungsfonds an, um dringend benötigte Mittel zu erhalten, aber selbst wenn dies gelingt, erwarten Experten, dass die Nettoreserven des Landes vor den Vorwahlen im August auf -8 Milliarden US-Dollar sinken könnten.

Meinung:

Die Verwendung von chinesischen Yuan als Lebensader für die Zentralbank Argentiniens zeigt die prekäre finanzielle Lage des Landes. Die Verringerung der Reserven auf historische Tiefststände stellt eine große Herausforderung dar. Argentinien muss dringend nachhaltige Lösungen finden, um seine wirtschaftliche Stabilität wiederherzustellen und auf externe finanzielle Unterstützung angewiesen zu sein, um dies zu erreichen.
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